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Termine: 0221 8999 3104
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Mail: info@fachzentrum-psychotherapie.de

Verhaltenstherapie: Vorgehen & Ablauf

Unsere Fachzentren für Psychotherapie und die dort tätigen Psychotherapeuten haben sich auf kognitive Verhaltenstherapie in Köln, Bonn, Düsseldorf und Aachen spezialisiert. Die Verhaltenstherapie ist eine von allen Kostenträgern (private und gesetzliche Krankenkassen) wissenschaftlich anerkannte Methode der Psychotherapie.

Verhaltenstherapie...

fragt: welches einmal erlernte Verhalten führt bei Ihnen jetzt zu Problemen? Gibt es falsche Muster, die jetzt zu Störungen führen?


ist: empirisch überprüft – die therapeutischen Effekte und die Wirksamkeit sind wissenschaftlich belegt.


hat: schnelle Erfolge. Indem Sie mit dem Psychologen falsch-erlerntes Verhalten durch Übungen durchbrechen.

Unser Verständnis der Verhaltenstherapie in Köln, Bonn, Düsseldorf und Aachen:

 

Passender Therapeut

 

Therapeut finden

 

Facharzt-Niveau

 

arzt

 

Alltagstauglich

 

Alltag

 

Enger Austausch

 

austausch

 

Wertschätzend

 

wertschätzend

Wie gehen wir in der Verhaltenstherapie vor?

  • In einem Erstgespräch in unserer Praxis in Bonn, Köln, Düsseldorf oder Aachen erfahren Sie, welche verhaltenstherapeutischen Maßnahmen notwendig und möglich sind. Es finden maximal fünf probatorische Sitzungen statt. In dieser Phase wird die persönliche Ebene zwischen Ihnen und dem Therapeuten oder der Therapeutin vertieft – wichtige Variable für den Erfolg in der Verhaltenstherapie.
  • Danach formulieren wir einen Behandlungsplan. Wir legen dabei größten Wert auf Offenheit und Transparenz, damit Sie alle Behandlungsschritte nachvollziehen können.
  • Neben Gesprächstechniken stehen konkrete Übungen im Mittelpunkt – auch im Alltag. So können Sie neu gewonnene Kompetenzen in den alltäglichen Rahmen einbetten – und Erfolge erleben.

Verhaltensherapie Köln Bonn Düsseldorf Aachen - hier bieten wir Ihnen Hilfe an:

Verhaltenstherapie in KÖLN, Tel.: 0221 8999 3104
Foto behandlungsraum 2. OG Potreck Köln
(klicken - direkt zur Praxis Köln)
Verhaltenstherapie in BONN, Tel.: 0228 92120 855
Foto Praxis Potreck Psychotherapie Behandlungsraum 2
(klicken - direkt zur Praxis Bonn)
Verhaltenstherapie in DÜSSELDORF, Tel.: 0211 93655 400
Foto großer Raum Praxiszentrum Psychotherapie Potreck Düsseldorf
(klicken - direkt zur Praxis Düsseldorf)
Verhaltenstherapie in AACHEN, Tel.: 0241 55959 629
Foto großer Raum Praxiszentrum Psychotherapie Potreck Düsseldorf
(klicken - direkt zur Praxis Aachen)
Foto Praxis Potreck Sitzung2
Foto Praxis Potreck Sitzung2

Die zwei Modelle der Verhaltenstherapie

Bei der Verhaltenstherapie unterscheiden wir zwischen zwei wichtigen Ansätzen:

 

  • die Konfrontationstherapie 

und die

  • Kognitive Verhaltenstherapie

 

Zunächst zur Konfrontationstherapie: Der Behandler zieht sie dann in Betracht, wenn Ihre Beschwerden vor allem aufgrund von Angst und Phobien, Panikattacken oder Zwängen auftreten.

Als Phobie bezeichnet man eine extreme Angst vor ganz bestimmten Objekten oder Situationen. Die Angst kann so stark sein, dass es körperliche Auswirkungen gibt. Etwa schwitzen, zittern, kalte, blasse Haut (aufgrund der Panik-Reaktion zieht der Körper das Blut aus den oberen Hautschichten ab), Fluchtinstinkt ("weglaufen"), Ohnmacht.

Häufigste Phobien sind: 

  • Zoophobie (Angst vor Tieren, z.B. Spinnen oder Hunden)
  • Agoraphobie (Angst vor leeren Plätzen)
  • Klaustrophobie (Angst vor der Enge)
  • Akrophobie (Höhenangst)
  • soziale Phobien (Angst vor Menschen oder Menschenansammlungen)

Zwangsstörungen wiederum sind dadurch gekennzeichnet, dass der Betroffene ein sich ständig wiederholendes (repetetives Verhalten) an den Tag legt. Er hat das Gefühl, der Zwang diktiere ihm bestimmte (Zwangs-)Handlungen. Dem Betroffenen ist völlig klar, dass die Handlung bzw. die Ausführung irrational und unnötig ist, jedoch kann er sich des Zwanges nicht erwehren - aus Angst, es könnte  - ohne die Handlung - etwas sehr Schlimmes passieren.

Beispiel wäre ein Zählzwang: Der Betroffene muss ständig wiederholend bestimmte Dinge abzählen - tut er es nicht, gerät er in Stress, da er das Gefühl hat, es könnten ihm negative Konsequenzen drohen.

Bei der Konfrontationstherapie (oder auch Expositionstherapie) wird der Betroffene nun mit seinen Ängsten und Zwängen konfrontiert. Er wird also - unter Anleitung des Therapeuten - immer ein Stückchen weiter und mehr mit dem angst- oder zwangsauslösenden Objekt konfrontiert. Dabei lernt er immer stärker und häufiger, dass es keine negativen Konsequenzen drohen, wenn er etwa auf eine Aussichtsplattform steigt (Höhenangst) oder sich - nachdem er etwas schmutziges angefasst hat - NICHT die Hände wäscht (Waschzwang). 

 

 

Bei der kognitiven Verhaltenstherapie (lat. cognoscere = erkennen) lernt der Klient unter Anleitung seines Therapeuten Gedanken und Verhaltensweisen, die den Klienten belasten, als negativ und störend hemmen. Es geht also darum, dass der Betroffene negative und störende Gedanken, immer wenn sie auftreten, klar als negativ und schlecht benennt und dann in positive Gedanken oder Handlungen umwandelt.

 

Ein einfaches Beispiel: Sie haben Ihrem Partner einen Strauß Blumen gekauft, um ihn zu überraschen. Dieser reagiert jedoch nicht so erfreut, wie Sie dies erwartet hatten. 

 

  • eine negative Bewertung der Situation wäre nun: "Er freut sich nicht, weil er mich nicht (mehr) mag
  • eine negative Reaktion wäre nun: Sie fühlen sich zurückgestoßen und verletzt und werden traurig

 

mit der kognitiven Verhaltenstherapie hingegen erlernen Sie eine Umdeutung der Situation:

 

  • eine positive Bewertung der Situation wäre nun: "Oh, er hatte heute wahrscheinlich im Beruf sehr viel um die Ohren und ist mit seinen Gedanken noch im Job"
  • eine positive Reaktion wäre nun: "Ich frage ihn einfach mal: Kann es sein, dass es Dir heute nicht allzu gut geht? Kann ich irgendetwas für Dich tun?"

 

Und das ist nun der Effekt der kognitiven Verhaltenstherapie: Durch das "Umlernen" und Neu-Bewerten einer Situation entsteht eine positive Reaktion - und zwar in Ihnen selbst:  mit positiven Gefühlen, statt negativen, wie dem der Zurückweisung.

 

Die Effekte der kognitiven Verhaltenstherapie sind wissenschaftlich klar belegt. Diese Form der Verhaltenstherapie eignet sich unter anderem bei: 

 

  • Depressionen
  • Süchten
  • Bulimie/Magersucht/Binge-Eating/allgemeinen Essstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • chronische körperliche Schmerzen
  • Migräne, Rheuma
  • Tinnitus

 

Wichtig bei der Verhaltenstherapie - damit sie gelingt: Ohne ein aktives Zutun des Patienten funktioniert sie nicht. Es gilt, die neuen Verhaltensweisen im Alltag einzusetzen und einzuüben, sich selbst und seine eingefahrenen Denkmuster in Frage zu stellen. Verhaltenstherapie ist daher Arbeit an sich selbst - unter Anleitung des Therapeuten

Wo wir mit Verhaltenstherapie helfen (Auswahl)

und viele weitere psychische Probleme - sprechen Sie uns einfach an.

Kontakt mit unseren Fachzentren

Bitte beachten Sie: Die Privatpraxen in unseren Fachzentren haben mit der gesetzlichen Krankenkasse (außer Bahn-BKK) keinen Vertrag zur Kostenübernahme.

Was ist die Summe aus 7 und 7?

Hinweis: Wir benötigen Namen und Email-Adresse, um mit Ihnen in Kontakt zu treten. Für einen Rückruf benötigen wir auch Ihre Telefonnummer. 

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Und die Kosten?

Die Kostenübernahme für Verhaltenstherapie ist von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen und den Beihilfen gewährleistet.

 

Wir rechnen mit allen privaten Krankenkassen ab (hier weitere Informationen für Privatpatienten).

Außerdem erstattet die Beihilfe psychotherapeutische Behandlungen bei uns (hier weitere Informationen für Beihilfe-Berechtigte).

 

Eine Behandlung für gesetzlich Versicherte  bei uns ist im Ausnahmefall über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren möglich (hier weitere Informationen dazu).

 

Die Sitzungen umfassen in der Regel 50 Minuten und finden regelmäßig wöchentlich statt. Anpassungen (Zeitdauer und wöchentliche Frequenz) sind je nach Behandlungsplan und Ihren Wünschen möglich.