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EMDR und Handdruck-Tapping - Hilfe nach emotionalen Belastungen

EMDR ist eine therapeutische Methode, die gezielte und geführte Augenbewegungen die rechte und die linke Hälfte des Gehirns stimuliert und somit neuronale Verbindungen schafft, die zur Verarbeitung beispielsweise von traumatischem Erlebnisse erforderlich sind.

Dabei ist die Art des Ereignisses maßgeblich für die Häufigkeit und Stärke der Traumatisierungen. So entwickelt die Hälfte aller Vergewaltigungsopfer eine posttraumatische Belastungsstörung, ein Viertel nach anderen Gewaltverbrechen, etwa die Hälfte bei Kriegs-, Vertreibungs- und Folteropfern, zehn Prozent bei Verkehrsunfallopfern und schweren Organerkrankungen.

Die EMDR-Technik, die hier helfen kann, steht dabei für "Eye Movement Desensitization and Reprocessing", was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet.

Das Verfahren, ebenso wie das verwandte Handdruck-Tapping, eignet sich für eine ganze Reihe von Beschwerden, etwa:

  • Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS)
  • Traumafolgen
  • Depressionen
  • Ängste
  • Anpassungsstörungen
  • Schmerzen
  • Zwangsstörungen
  • Burnout
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EMDR wird also nicht nur zur Behandlung von psychischen Traumata angewendet, sondern auch erfolgreich bei anderen Erkrankungen. Beispielsweise Angsterkrankungen, Depressionen, Zwänge, Anpassungsstörungen, Sucht, traumatische Trauer nach Verlusten und chronische komplexe Traumafolgestörungen nach schweren Belastungen in der Kindheit.

In unseren Fachzentren in Köln, Bonn, Düsseldorf und Aachen gibt es Psychologische Psychotherapeutinnen, die das EMDR-Verfahren erfolgreich in ihrer Praxis einsetzen.

Was passiert bei EMDR / Handdruck-Tapping?

Ein zentrales Element der EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Die Patientin bzw. der Patient folgt den Fingern der Therapeutin mit den Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten. EMDR ist also keinesfalls mit Hypnose oder ähnlichen Verfahren zu verwechseln.

Tapping ist eine Technik, die dabei hilft, innere Blockaden zu lösen und Stress abzubauen. Das Ziel dieser bestimmten Klopftechnik ist es, belastende Emotionen und vegetative Symptome von den traumatischen Erinnerungen zu entkoppeln ohne dabei zu retraumatisieren.

Wie ist die Wirksamkeit?

Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Die Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung etwa einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen.

Daher hat 2006 der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie EMDR als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.

Ihre Zufriedenheit ist unser Anspruch • Stand: Jun 2024 • © Fachzentren für Psychotherapie Kön Bonn Düsseldorf Aachen
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